Häufig gestellte Fragen

Algemeen:

Wat is CBD?
CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, die wissenschaftliche Bezeichnung für einen Wirkstoff der sich in der Cannabispflanze befindet. Cannabinoide entstehen in den Blättern und werden hauptsächlich aus den Blüten der Cannabispflanze gewonnen. Dort befinden sich die Trichome: Halsdrüsen, die Cannabinoide produzieren. Es wurden mittlerweile hunderte verschiedene Cannabinoide entdeckt, CBD ist nur eines davon. Ein anderes häufig vorkommendes Cannabinoid ist Delta 9THC. Dieses ist vor allem wegen seiner psychoaktiven Effekte bekannt: Bei Einnahme einer großen Menge kann man "high" werden. Anders als THC hat CBD keine psychoaktive Wirkung! Im Gegenteil, Untersuchungen haben ergeben, dass CBD eine beruhigende Wirkung hat. CBD macht nicht abhängig und kann auch in höheren Dosierungen eingenommen werden, von Überdosis kann nicht die Rede sein. CBD ist eine ungiftige Substanz, was es als Arzneimittel interessant macht. CBD wirkt nicht nur beruhigend, sondern auch entzündungshemmend, krampflösend und kann das Schmerzempfinden beeinflussen. Darüber hinaus ist CBD ein Antioxidans mit nervenschützenden Eigenschaften.

Was ist die Geschichte von CBD?
Cannabis ist das älteste vom Menschen angebaute Gewächs. Die Pflanze hat ihren Ursprung in Zentralasien, wo es wahrscheinlich vor 36 Millionen Jahren zum ersten Mal im Altai-Gebirge wuchs. Es ist ein besonderes Gewächs, das über ein breites Anwendungsgebiete verfügt und fast in jedem Klima wächst. Über tausende von Jahren wurden aus den Fasern Textilien, Tau und Papier hergestellt. Die Samen wurden für eine gesunde und ausbalancierte Ernährung genutzt. Die Blumen, Blätter und Wurzeln wurden sowohl für medizinische als auch spirituelle Zwecke und zur Entspannung angewendet. Die medizinische Verwendung von Cannabis hat eine lange Geschichte. Die erste schriftliche Aufzeichnung des medizinischen Cannabiskonsums stammt wahrscheinlich aus China, wo Cannabis im Shen Nong Pên Ts'ao Ching erwähnt wurde. Diese Kräuterenzyklopädie verschrieb den Konsum von Cannabis unter anderem zur Schmerzlinderung gegen Malaria und Verstopfung sowie zur Appetitanregung. In 30 Zitaten aus dem antiken Sumer wird Cannabis als Heilmittel gegen Trauer, Epilepsie, Neuralgie und als Läusebekämpfungsmittel beschrieben. In dem ägyptischen Papyrus Ebers wird Cannabis zur Verwendung bei Vaginalkrämpfen und Augenerkrankungen empfohlen. Der indische Atharvaveda erwähnt den Gebrauch von Cannabis um Ängste abzubauen. Was Cannabis nach Ansicht vieler medizinischer Wissenschaftler interessant macht, ist, dass es im Gegensatz zu herkömmlichen Arzneimitteln ungiftig ist.

Was ist CBD Öl?
Es ist ein Extrakt in dem sich Cannabidiol befindet, ein nicht-psychoaktiver Stoff, der aus Cannabis gewonnen wird. THC ist darin nicht enthalten, dies ist eine illegale Substanz.

Was bedeutet "Vollspektrum"?
Mit Vollspektrum (engl. Full spectrum) ist die Gesamtzahl der Stoffe gemeint, wie sie von Natur aus in der Pflanze vorhanden ist. In Cannabis befinden sich neben CBD auch andere Cannabinoide, aber auch Terpene, natürliche Geruchs-, Farb- und Geschmacksstoffe. Die bekanntesten sind: Pinen, Linalool, Beta-Caryophyllen, Myrcen, Limonen und Eukalyptol. Auch diesen werden heilsame Eigenschaften nachgesagt. All diese Stoffen arbeiten in Synergie zueinander und verstärken ihren therapeutischen Effekt. Die Gesamtheit der Cannabinoide, Terpene und anderen Inhaltsstoffe wird als "Vollspektrum" bezeichnet.

Was ist die Verbindung zwischen CBD und Menstruation?
Viele Frauen werden zustimmen: Die Hormonschwankungen während der prämenstruellen Phase können unangenehme Symptome wie (Kopf-) Schmerzen, Krämpfe, Brustspannen, Reizbarkeit und Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Blähungen verursachen. Dies wird als Prämenstruelles Syndrom oder PMS bezeichnet. Die Gebärmutterschleimhaut wird stark von Hormonen beeinflusst. Die ersten Aufzeichnungen über den Gebrauch der Cannabispflanze sind 5.000 Jahre alt und wurden in alten chinesischen Schriften gefunden, die besagen, dass sie gegen Malaria, Beriberi, Verstopfung, rheumatische Schmerzen, Abwesenheit und verschiedene Frauenkrankheiten wirksam war. Früher ging man davon aus, dass Cannabis die Uterusmuskulatur stärkte und dadurch half Blutungen während der Menstruation oder nach der Geburt unter Kontrolle zu bringen. Wir wissen heute, dass Uteruszellen sowie Fortpflanzungsorgane und Muttermilch, Endocannabinoide enthalten. Außerdem wird zunehmend deutlicher, dass Cannabidiole während und vor der Menstruation und den Wechseljahren bestimmte Symptome lindern können.